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Schicksal
 
 

Ralph Roese und sein Team stellten bei den Rennen im Jahr 1949 fest, daß der seit 1948 eingesetzte Veritas RS/BMW nicht mehr den hohen Anforderungen gerecht wurde.                     Da es aber kaum noch verwertbare BMW 328 gab, (die Grundlage für den Umbau zum Veritas), war zu überlegen, einen Veritas Meteor mit eigener Heinkel Technik zu kaufen.                                          Dieser Rennwagen war ein Monoposto (Einzelsitzer) und sollte in der Formel 2 eingesetzt werden. Der "Meteor" war zwar noch nicht ausgereift, hatte aber eine vielversprechende zukunftsorientierte Technik vorzuweisen.

                                        Veritas MeteorVeritas Meteor                                                                                                   Veritas Meteor

So geschah es am Schicksalstag, Mittwoch, dem 08. Februar 1950 gegen 08.10 Uhr, auf der Fahrt, um  den  neuen Rennwagen bei Veritas in Muggensturm und Kundenfahrzeuge in München abzuholen, daß Ralph Roese und seine Begleiter auf der Reichsautobahn in der Nähe der Auffahrt Neuwied-Dierdorf in einen folgenschweren Autounfall verwickelt wurden und tödlich verunglückten.
Der Fahrer eines entgegenkommende  Mercedes verlor bei einem Überholmanöver eines Militärlastwagens in einem Baustellenbereich die Kontrolle über seinen Wagen und fuhr frontal in den BMW von Ralph Roese und seinen Begleitern Paul Heinrich Müller, Wilhelm Manske und  Franz Josef Geesmeier. Alle Insassen waren auf der Stelle tot.
Der BMW überschlug sich mehrmals und die mitgeführten Kanister mit Rennkraftstoff, eine spezielle Mischung aus Benzin und Alkohol,  fingen sofort Feuer und es verbrannten die Leichen bis zur Unkenntlichkeit. Der Fahrer des Mercedes verlor ebenfalls sein Leben, sein Beifahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und überlebte schwerverletzt.

TraueranzeigeTraueranzeige

Anders als von der Familie Roese geplant wurde Ralph Roese nicht am 11.02.1950 in Mettmann beerdigt. Am 10.02.1950 wurden die sterblichen Überreste von Adolf Ralph Roese und seinem Freund und Sportkollegen Paul Heinrich (Heinz) Müller von Dierdorf nach Düsseldorf überführt.                    Am Samstag, den 11.02.1950 wurden beide Rennfahrer unter grosser Anteilnahme auf dem Nordfriedhof in Düsseldorf, Feld 9, Parzelle 8415, in einem Doppelgrab beigesetzt. Ein großer Grabstein  wurde aufgestellt, der Ralph Roese und Heinz Müller vereint in einem Siegerkranz darstellte.

Ralph Roese und Heinz Müller zu Ehren wurde am 19.05.1951 ein Gedenkstein vom DAMC 05 an der Unfallstelle aufgestellt und unter Anteilnahme vieler Clubmitglieder und Rennfahrerkollegen enthüllt. Ralph Roese war zeitlebens Mitglied im DAMC 05.

1950 fand auf dem Nürburgring ein Gedächtnisrennen statt.

Auf dem Grenzlandring wurden am 17. September 1950 ebenfalls zwei Gedächtnisrennen ausgetragen:

Rennen VII: Heinz Müller Gedächtnisrennen, Sportwagen der Klasse G bis 1100 ccm. Sieger des Rennens war Walter Glöckler, Frankfurt.                                                                                     

Rennen VIII: Ralph Roese Gedächtnisrennen, Sportwagen der Klasse E bis 2000 ccm. Sieger des Rennens war Toni Ulmen, Düsseldorf, auf Veritas.

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