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BMW
Ralph    Roese   startete   seine   Karriere  1921  in   der   schwersten Motorradklasse auf einer NSU Wettbewerbsmaschine von Jupp Müller. Er  wechselte danach  auf  BMW  Fahrzeuge, denen er bis zu seinem Karriereende treu blieb. Mit  seiner  BMW  750  Kompressor R  57/63,  ein  speziell   hergerichtetes,  später  mit   Zollerkompressor ausgestatetes  Rennmotorrad,  fuhr  er  von  Sieg zu Sieg und wurde 1931 und 1932 deutscher Motorradstrassenmeister in der Klasse bis 1000 ccm.

                                                 BMW 750 Kompressor R 57/63 von 1935
BMW 750 Kompressor R 57/63BMW 750 Kompressor R 57/63

Ab 1934 startet Ralph Roese auch auf 4 Rädern mit einem BMW 315/1. Der 1936 gebaute 315/1 Spezial wurde den entsprechenden Anforderungen und Rennen immer wieder angepasst. Auf den folgenden Bildern können Sie gut einige Änderungen erkennen, z.B. die geänderte Beifahrerplatzabdeckung, Motorhaube, Radabdeckungen und die Hutze hinter dem Fahrerplatz.

                                                                             BMW 315/1 von1935                                                                                       
BMW 315/1BMW 315/1
 
                                                                  BMW 315/1 Spezial von 1936
BMW 315/1 SpezialBMW 315/1 Spezial  

                                                                   BMW 315/1 Spezial von 1937

BMW 315/1 SpezialBMW 315/1 Spezial                                  

                                                                   BMW 315/1 Spezial von 1952 BMW 315/1 SpezialBMW 315/1 Spezial

 

Als der BMW 328 auf den Markt kam, erwarb Ralph Roese auch ein solches Exemplar - Chassis Nummer 85018 - und ließ den BMW 328 nach einigen Rennen ebenfalls tunen.                                  Das Rennen "Rund um Antwerpen" am 22.05.1938 war sein erstes, daß er nach dem Umbau mit diesem 2-Liter BMW  328 Sport bestritt. Sechs BMW 328 Werkswagen traten gegen Ralph Roeses BMW 328  Sport an - fünf davon fielen aus, der sechste wurde wie die gesamte Konkurrenz zweimal überrundet.

                                                                           BMW 328 von 1937         

BMW 328 BMW 328

                                                                        BMW 328  Sport von 1938
BMW 328 SportBMW 328 Sport

                                                  

Der BMW 328 gehörte zu den Traumsportwagen seiner Zeit. Erstmals zu sehen war der in Eisenach gebaute offene Zweisitzer beim Eifelrennen 1936 auf der Nordschleife des Nürburgrings, wo er unter Ernst Henne mit einem Durchschnitt von 101,6 km/h die Klasse der Sportwagen bis 2000 cm³ (ohne Kompressor) gewann.

Zwischen Januar 1936 und September 1939 entstanden 464 BMW 328. Zu kaufen war der BMW 328 ab Februar 1937 zum Preis von 7.400 Reichsmark.
Bis 1940 ist die Teilnahme an 172 nationalen und internationalen Rennen überliefert - Bilanz: 141 Siege, darunter Legenden wie der Gesamtsieg und Mannschaftspreis bei der Mille Miglia 1940.
Mit dem speziellen Roadster- und Coupé-Aufbau von Carrozzeria Touring aus Mailand schafft der 328 die 1000 Meilen in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 166,7 Kilometer pro Stunde.

Auch nach dem Krieg wurde die Erfolgsserie noch viele Jahre fortgeführt, wenn auch unter anderen Namen. Bis 1958 wurden Sportwagen gebaut, die ihren Reiz nicht zuletzt dem Motor des BMW 328 verdankten - Namen wie Veritas, Bristol oder Frazer-Nash ließen und lassen Kenner auch heute noch aufhorchen.

BMW Typenschlüssell ST 41 - BMW 328 Roadster 6 Zylinder.

Produktion: 464 Einheiten (1936 - 3; 1937 - 171; 1938 - 164; 1939 - 126)

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